Zahlreiche Menschen in ganz Europa arbeiten aktuell aus dem Home-Office. Für viele Unternehmen ist Remote Working längst gang und gäbe, für manche erfordert es allerdings eine große Umstellung. Richtig aufgesetzt, bietet sich hier in jedem Fall enormes Potenzial.

Home Office

Drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer wünschen sich die Möglichkeit, von daheim zu arbeiten, so eine aktuelle Studie des Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. – und obwohl mehr als die Hälfte der Arbeitgeber dies technisch problemlos ermöglichen könnten, sind über 45 Prozent hierzu nicht bereit. Diese Zahl mag sich unter den aktuellen Umständen in nächster Zeit sehr verändern – doch ganz gleich, ob Home-Office für Sie Neuland oder längst in Ihrer Unternehmens-DNA verankert, es gilt einige Dinge zu beachten.

Zu den richtigen Tools wie Messenger, Videokonferenz-Software oder Projektmanagement- und Collaboration-Tools zur besseren Abstimmung und Zusammenarbeit findet man aktuell sehr viele Artikel und hilfreiche Checklisten. Auch bei IDnow wird die Arbeit aus dem heimischen Büro regelmäßig genutzt und einige Mitarbeiter sind ausschließlich remote tätig – wir haben für Sie die besten Tipps unserer Mitarbeiter gesammelt.

Do’s & Don’ts im Home-Office.

  • Stehen Sie zu Ihrer regulären Zeit auf und nicht erst fünf Minuten vor Arbeitsbeginn.
  • Ganz wichtig: Ein separater Arbeitsbereich ist essenziell. Je nach Wohnsituation ist das nicht ganz einfach, aber allein aus ergonomischen Gründen empfehlenswerter als die Arbeit am Küchentisch oder auf dem Sofa.
  • Es ist verlockend durchgehend zu arbeiten und ständig erreichbar zu sein, wenn man die heimischen vier Wände nicht verlassen muss. Empfehlenswerter ist es aber, sich konkrete (und realistische) Tagesziele zu setzen – wenn diese erfüllt sind, gönnen Sie sich Ihren Feierabend.
  • Home-Office ermöglicht oft, sich völlig ungestört den anstehenden Aufgaben zu widmen. Was grundsätzlich positiv ist, führt oft dazu, dass man gar nicht daran denkt, auch mal eine Pause einzulegen.
  • Es lohnt sich, regelmäßige Pausen einzuplanen. Nicht nur im Home-Office hilfreich: der 20-20-20-Trick. Schauen Sie alle 20 Minuten 20 Sekunden lang auf etwas, das 20 Meter weit entfernt ist – Ihre Augen werden es Ihnen danken.
  • Im Home-Office fühlt man sich schnell einsam. Nehmen Sie sich deshalb Zeit für Gespräche mit Ihren Kollegen. Es muss dabei nicht immer um die Arbeit gehen – sprechen Sie gerne auch über Privates, wie Sie es in der Kaffeeküche im Büro auch machen würden.

Eine Chance für die Zukunft.

Die aktuelle Situation stellt Unternehmen jeder Branche vor Herausforderungen. Doch es lohnt sich, aus der Not eine Tugend zu machen. Beispielsweise kündigte in China bereits ein großes Weiterbildungsunternehmen für Hochschulstudenten nach dem Ausbruch des Corona-Virus an, in Zukunft reine Online-Schulungen anzubieten Einige Restaurants überlegen wiederum aktuell – basierend auf den jüngsten Erfahrungen – ihr Geschäftsmodell gänzlich auf Online-Bestellungen zu verlagern. Betrachten Sie deshalb Ihre Prozesse kritisch und digitalisieren Sie wo möglich. Ergreifen Sie die richtigen Maßnahmen, um Ihr Geschäftsmodell zukunftssicher aufzustellen.

Neben den gängigen Tools hilft auch eSign, Prozesse einfach und digital zu gestalten. Erfahren Sie mehr im Quick Guide to electronic signarture