KYC in einer digitalen Welt.

Die Cyberkriminalität ist seit Jahren auf dem Vormarsch. Ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte sie jedoch während der Covid-19-Pandemie. Da eine große Anzahl von Angestellten heute aus der Ferne arbeitet, nutzen Kriminelle ausgeklügelte Analysen, um Schwachstellen aufzuspüren und schwache Kontrollen und schlechte IT-Sicherheit auszunutzen. Einem Bericht des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge verzeichneten einzelne Organisationen innerhalb einer Woche nach dem ersten Lockdown einen 40-prozentigen Anstieg der versuchten Cyberangriffe.

Zwischen März und Juni letzten Jahres – während des ersten Lockdowns in den meisten europäischen Ländern – gab es einen deutlichen Anstieg der Betrugsversuche. Insbesondere Social Engineering – ohnehin eine der gefährlichsten Betrugsmethoden – nahm um 75 Prozent zu.

Eine Herausforderung des Lebens in einer digitalen Welt besteht darin, oft nicht zu wissen, mit wem man interagiert – und das ist im Geschäftsleben absolut kritisch. Statische Identifikatoren wie Passwörter und E-Mails sind nicht immer zuverlässig, da sie gestohlen werden können.

Der Einsatz moderner maschineller Lerntechnologien kann dabei helfen, Identitätsbetrug zu erkennen und zu verhindern – ohne das Benutzererlebnis zu beeinträchtigen

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